Das zentrale Thema Barbara-Kathrin Möbius ist der Mensch, sind die Widersprüchlichkeiten unserer Gesellschaft mit allen Licht-und Schattenseiten, sozialen Ungerechtigkeiten und Verlogenheiten. Mit den Mitteln von Malerei und Zeichnung nimmt die Künstlerin mit viel Phantasie und einer gehörigen Portion Ironie die Phänomene der Wohlstandsgesellschaft auf's Korn. Sie gestaltet sowohl Wand füllende Gemälde, als auch kleinformatige Federzeichnungen, zum Beispiel ihre Serie Hamburger Stadt-Straßentagebuch. Unmittelbar vor ihrer Ausstellung im Hamburger Rathaus Ende Mai wird sie uns in ihrem Atelier in der Speicherstadt eine Einführung in ihr Werk geben. Die Kunstsammlerin Ulla Lohmann schreibt über B-K Möbius: ,,Der Raum, den die Künstlerin zur Bühne erhebt, ist die Straße, der Alltag, die Phantasie (...). Die Themen der Stücke finden sich im wirklichen Leben: Armut, Wohlstand, Gewalt, Zuneigung und Erotik, durchbrochen von phantastischen, surrealen Momenten, von Witz und Komik". Die Künstlerin entwickle "ihre (Werke) seit mehr als zwei Jahrzehnten mit unbeirrbarer Konsequenz, allen modischen Trends zum Trotz, meisterlich".
Prof. Elke Jensen

