Hamburg war reich an innerstädtischen Gewerbehöfen mit mehreren Handwerksbetrieben. Aus diesen Hinterhöfen wurden Exklaven des Großstadtlärms mit Designstudios, Wohnungen, Oleander. Die alten Handwerksbetriebe arbeiten heute in Norderstedt oder Oststeinbek auf günstigeren, größeren Flächen. Gut so? Braucht eine zukunftsfähige Stadt neben Wohnen, Bürogebäuden und Dienstleistungsgewerbe nicht auch raue Produktions- und Handwerksflächen? Was bringt hier Hamburgs neuer Masterplan Handwerk? Klar ist: Eine neue Generation von Handwerkern sucht in Hamburg innerstädtische, kleine Gewerbeflächen. Kolbenhof e. V. ist ein Zusammenschluss einiger von ihnen - Zwischennutzer auf dem ehemaligen Kolbenschmidt Fabrikgelände in Ottensen (www.kolbenhof.org). Nach einem Blick auf frühere Gewerbehöfe und den Kolbenhof diskutieren Dr. Reinhold Gütter, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt im Bezirk Altona (www.hamburg.de/altona/). Dr. Alexandra Schubert, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (www.hamburg.de/bwvi), Tobias Trapp, Motorrad Selbsthilfe Werkstatt im Kolbenhof (www.msaltona.de) und Jan Zunke, Vorstand der städtischen SpriAG (www.spriag.de). Die SpriAG bewirtschaftet die gewerblich genutzten städtischen Mietobjekte.
Moderation Sigrid Berenberg aus dem Kultwerk-Team.