Die Regisseure und Autoren Akin Sipal und Lukasz Lawicki lesen Prosatexte und Lyrik - eine Versuchsanordnung, Rhythmik und Poesie langer Nächte auf St. Pauli erlebbar zu machen, inspiriert von Hubert Fichtes legendären St. Pauli Interviews. Weitere Texte über Subkultur und Gewalt lesen Takeo Marquardt, Kopf des Hamburger Musikprojektes Ashmong, der Regisseur und Autor Marko Mijatovic und Milo Krömer, Künstler und Philosoph. Die Ausstellung zeigt Videokunst und Rauminstallationen von Jason Roumkos, Takeo Marquardt, Marko Mijatovic, Miriam Endrulat und Ruben Zickmann. Thema ist das Abscheuliche und eine "tief in uns schlummernde Gier nach diesem Sog". Endrulats Arbeiten durchziehen Motive subkultureller Kellerkneipen, Versammlungen, die die Drogenwelt zelebrieren, um "die Zukunft wegspülen zu können". Zickmann setzt sich mit Deformation und dem Fabelhaften auseinander, "einer Verbildlichung der in uns getragenen Monster". Marquardt und Mijatovic geben sich der leidenschaftlichen Selbstinszenierung und schnellen Gefühlen hin, die sie in ihren Installations- und Videoarbeiten bannen. Eine Präsentation von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste zum Reeperbahn Festival (www.reeperbahnfestival.de, www.hfbk-hamburg.de), Ausstellung geöffnet am 20.9. von 20 h bis 22 h; am 21.9. und 22.9. von 16 h bis 22 h.