Die Internationale Bauausstellung in Wilhelmsburg endet 2013 und hat eine Menge bewegt – aber was kommt danach? Wie wird der Übergang in den planerischen und finanziellen Alltag organisiert? Soll die weitere Entwicklung des Stadtteils als Aufgabe des Bezirks Mitte verstanden werden? Wo sieht sich die Stadtentwicklungsbehörde in der Verantwortung? Was könnte aus anderen IBAs gelernt werden, die – gut oder schlecht – die Übergänge nach IBA-Ende organisiert haben? Eingangspräsentationen plus Podiumsgespräch. Prof. Dr. Klaus Selle ist Inhaber des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH in Aachen, in Forschung, Lehre und Praxis befasst er sich mit Stadtentwicklung wie auch Masterplänen für Großstädte (www.pt.rwth-aachen.de). Der Stadtökonom Prof. Dr. Dieter Läpple arbeitet seit Jahrzehnten an Universitäten in D/F/NL zu allen Fragen der Urbanisierung, er ist Fellow der Konferenzreihe Urban Age zur Zukunft der Metropolen und Senior Fellow der Brookings Institution in Washington D.C. sowie Mitglied des IBA-Kuratoriums (www.hcu-hamburg.de/master/stadtplanung/arbeitsgebiete/laepple). Michael Sachs, studierte Soziologie und Geschichte, engagiert sich seit Jahrzehnten streitbar für Hamburg, u. a. als Mitglied der Bürgerschaft, arbeitete in unterschiedlichen Bereichen der Wohnungswirtschaft, zuletzt als Vorstand der städtischen SAGA/GWG. Seit 2011 ist er Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (www.hamburg.de/staatsraete). Das Gespräch moderiert Sigrid Berenberg aus dem Kultwerk-Team.
Sigrid Berenberg