Henry van de Velde und der Kultus der Schönheit 1900 bis 1914. Auf den Spuren des genialen belgischen Designers mit Ursula Muscheler und Matthias Wegner.

Do 7/06/2012 - 20:00

Der belgische Designer Henry van de Velde hat im deutschen Kaiserreich Anfang des 20. Jahrhunderts Möbeldesign und Inneneinrichtung geprägt. Ebenso exzentrisch als Person wie faszinierend in seinen Arbeiten hat er in Berlin und in zahlreichen ostdeutschen Städten gestalterische Spuren hinterlassen, in Hamburg nur im Blankeneser Haus des damals berühmten Dichters Richard Dehmel. Die Autorin (Henry van de Velde und der Kultus der Schönheit 1900 bis 1914, Berenberg Verlag, 2012) und Architektin Dr. Ursula Muscheler skizziert mit einer optischen Präsentation van de Veldes Werk und spricht dann mit dem Publizisten, Schriftsteller und Dehmel-Kenner Dr. Matthias Wegner über van de Velde, seinen Einfluss auf seinen Freund Richard Dehmel sowie den Kreis des Kultus der Schönheit. Matthias Wegner veröffentlichte eine Biografie von Dehmels starker Frau Ida (Aber die Liebe, Claassen Verlag).

Sigrid Berenberg

Eintritt: 
€ 5, erm. € 3